Unser Geschichtle
Auf geschichtsträchtigem Boden
Wer heute bei uns im Backöfele Platz nimmt, ein herrlich duftendes Schäufele genießt oder ein gutes Fläschchen Silvaner köpft, sitzt auf geschichtsträchtigem Boden. Denn unser uriges Haus in der Ursulinergasse 2 hat im Laufe der Jahrzehnte schon so einiges miterlebt, und jede Epoche hat ihre ganz eigenen, liebevollen Spuren hinterlassen.
Kommen Sie mit auf eine kleine Zeitreise durch unser Haus: von der Bäckerei über die Schreinerei und die legendäre Studentenkneipe bis zum Backöfele, wie Sie es heute kennen.
Unser Haus im Zeitraffer
- Ende des 19. Jahrhunderts: Die Familie Fechenbach betreibt in der Ursulinergasse 2 eine traditionsreiche Bäckerei.
- Danach: Das Haus beherbergt über lange Zeit eine traditionelle Sargschreinerei.
- 1970: Das legendäre „Café Bundschuh“ zieht ein, eine der allerersten Studentenkneipen Würzburgs.
- Freitag, 13. Mai 1977: Gerd Ehehalt eröffnet das Backöfele.
- Heute: Seit fast fünf Jahrzehnten fränkische Gastlichkeit mitten in der Würzburger Altstadt.
Ende des 19. Jahrhunderts
Vom Backhandwerk zum Dichter
Die Verbindung zum Backen liegt unserem Backöfele praktisch in den Genen. Ende des 19. Jahrhunderts betrieb die Familie Fechenbach in der Ursulinergasse 2 eine traditionsreiche Bäckerei. Genau hier wuchs der berühmte jüdische Dichter und Widerstandskämpfer Felix Fechenbach auf.
Die Stolpersteine vor unserem Eingangstor halten die Erinnerung an ihn und seine Familie bis heute lebendig.
Über viele Jahrzehnte
Vom Holz zur Gemütlichkeit
Nach der Bäckereizeit wurde es handfest: Das Haus beherbergte über lange Zeit eine traditionelle Sargschreinerei. Klingt im ersten Moment vielleicht a weng makaber, sorgt heute aber für eine wunderbare, entspannte Ruhe im Haus!
Wer in unserem lauschigen Innenhof sitzt und den Blick schweifen lässt, kann an der Wand sogar noch das alte, historische Logo der Schreinerei entdecken. Schauen Sie beim nächsten Besuch einmal genau hin.
1970
Die wilden Jahre im „Bundschuh“
Im Jahr 1970 zog dann schließlich das gesellige Leben ein, mit dem legendären „Café Bundschuh“, einer der allerersten Studentenkneipen in Würzburg. Hier wurde wild geratscht, laut gelacht und sicher das eine oder andere Bier zu viel getrunken.
Die wunderschöne, dunkle Wandvertäfelung aus dieser Zeit sorgt noch heute für eine urgemütliche Atmosphäre.
Freitag, 13. Mai 1977
Ein Ofen, der uns seinen Namen schenkte
Den Grundstein für das Backöfele, wie Sie es heute kennen, legte Gerd Ehehalt an einem Freitag, den 13. Mai im Jahre 1977. Mit unendlich viel Herzblut erweckte er unser geschichtsträchtiges Haus zu neuem Leben und hauchte ihm eine Seele ein, die man wirklich spüren kann.
Eng verbunden mit dieser Ära ist unser stolzer Namensgeber: das historische „Backöfele“. Und auch wenn dieser schöne alte Kachelofen heute nicht mehr heizt, wacht er doch nach wie vor als warmes Herzstück über unseren Gastraum.
Seit fast fünf Jahrzehnten
Ein halbes Jahrhundert Backöfele
Seit fast fünf Jahrzehnten belebt das Backöfele nun schon die Würzburger Altstadt. Spüren Sie die Geschichte unseres Hauses? Diese tiefe Verwurzelung begegnet Ihnen in jedem Winkel, und Sie sitzen sogar mittendrin!
So sind viele der rustikalen Tischbeine, die gemütlichen Stühle und das ein oder andere Deko-Stück über Generationen hinweg treu aus der eigenen Gastronomiegeschichte der Familie Ehehalt mit nach Würzburg gewandert.
Gewachsen mit der Zeit
Unser Essigbaum im Innenhof
Ein besonderes Symbol für diesen langen Weg steht mitten in unserem Innenhof: unser Essigbaum. Er war ein wunderschönes Geschenk zu unserer Eröffnung. Damals gepflanzt, wächst er seither Tag für Tag treu an unserer Seite mit.
Er hat über die Jahre schon unzählige glückliche Stunden und gesellige Runden beobachtet. Und genau wie er sind auch wir mit der Zeit gewachsen, unter Bewahrung unserer Wurzeln.
Für das Backöfele gilt dieses Versprechen seit jeher. Sie spüren es im Gastraum, im Innenhof und auf dem Teller.
Wimmelbild & Wein
Handbemalte Unikate von Klavinius
Und weil man zu guten Geschichten nicht auf dem Trockenen sitzen sollte: Blättern Sie durch unsere Weinkarte, entdecken Sie unsere fränkischen Lieblingsweine und finden Sie Ihren perfekten Begleiter für ein paar gemütliche Stunden bei uns.
Aber nicht vergessen, einen kurzen Blick auf das Titelblatt der Weinkarte und unsere Speisekarten zu werfen. Diese sind wunderschöne Unikate, handbemalt vom Künstler Klavinius, eigens für unser Backöfele. Entdecken, suchen, finden, lachen.
Am schönsten lässt sich Geschichte bei einem Schoppen und einem Schäufele erleben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Ursulinergasse 2.
Ihr Team vom Backöfele

